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Flensburg

Gemeinsam für Sicherheit in Flensburg

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Gemeinsam für Sicherheit in Flensburg - Gemeinsam für Sicherheit in Flensburg
Archivbild - Foto: Förde.news

Flensburg. In den vergangenen Jahren hat es wiederholt Diskussionen zur Sicherheit in der Flensburger Innenstadt gegeben, die durch einzelne Vorkommnisse in den letzten Wochen und Monaten erneut Auftrieb bekommen haben.

Die Stadt Flensburg und die Polizeidirektion Flensburg arbeiten in Themen der öffentlichen Sicherheit seit Jahren zusammen und tauschen sich eng aus. Die Stadt Flensburg hat die jüngsten Vorfälle zum Anlass genommen, sich gemeinsam mit Vertretern der Polizei über die Sicherheit in der Stadt zu beraten.

Im Laufe des Gesprächs wurde deutlich, dass die  Auseinandersetzungen und Problemsituationen in Flensburg, die Anlass zu Diskussionen geben, vielfältige Ursachen und Erscheinungsformen haben. Fest steht aber, dass sich die vielen Menschen in Flensburg selbstverständlich sicher bewegen können.

Die aktuelle Diskussion zum Sicherheitsempfinden, die insbesondere auf den Bereich der Flensburger Innenstadt abzielt, nehmen Stadt und Polizei sehr ernst.

Die Sicherheit zu gewährleisten ist die gemeinsame Aufgabe von Polizei und Ordnungsbehörden. In dem Gespräch wurde daher vereinbart, im Polizeibeirat sowie im Kriminalpräventiven Rat das Thema zügig zu beraten und unterstützende Maßnahmen zu erarbeiten und umzusetzen.
Die Flensburger Innenstadt ist ein besonders stark frequentierter Ort, der sich großer Beliebtheit erfreut und den viele Menschen aus Flensburg und Umgebung aber auch viele auswärtige Gäste aufsuchen. Insbesondere in der Vorweihnachtszeit ist die Zahl der Menschen durch die vielen Besucher des Weihnachtsmarktes besonders hoch. So wurden, wie im letzten Jahr, beim Weihnachtsmarkt große und schwere Sandsäcke auf gestellt wurden, um eventuelle Gefahren abzuwähren.

Dementsprechend hat die Flensburger Polizei mehr Personal in der Innenstadt positioniert um den Bürgern und Gästen das Gefühl der Sicherheit und Straftaten zu verhindern.

Den Vorfall vom Samstag den 24. November 2018, sieht die Oberbürgermeisterin Lange als Einzelfall. Dort hatte ein 22-jähriger Syrer auf einen 19 und 20-jährigen Ägypter eingestochen, worauf hin ein Großaufgebot an Rettungskräften und Polizei die Flensburg Galerie stürmte. Bereits paar Wochen zuvor wurde die Flensburg Galerie Schauplatz eine Einsatzes der mehrere Stunden in Anspruch nahm. Am letzten September Wochenende hat ein oder mehrere Täter in der Galerie angerufen und mit geteilt das dort eine beziehungsweise mehrere Bomben versteckt seien, darauf hin wurde die Galerie für mehrere Stunden gesperrt. Am Sonntag den 30. September konnte die Galerie den verkaufsoffenen Sonntag sogar gar nicht öffnen.

Im Frühling hingegen wurde die Innenstadt zum „gefährlichen Ort“ der Stadt ernannt, dies gab den Polizisten vor Ort die Möglichkeit jede Person zu kontrollieren. Zuvor hatten sich mehrere Jugendliche fast täglich eine Auseinandersetzung geliefert. „Wir haben keine Probleme mit Jugendbanden“ erklärte Simone Lange. „Ob die Innenstadt wieder als ,Gefährlicher Ort’ eingestuft wird, obliegt nicht dem Rathaus, das obliegt allein der Polizei. Da gibt es harte Kriterien für, das kann die Polizei nicht gefühlt tun.  Es gibt Voraussetzungen. Mir wäre allerdings lieber, wenn wir mit anderen Maßnahmen für mehr Sicherheit sorgen können“, so die Oberbürgermeisterin.

„Flensburg ist eine sichere Stadt und wir arbeiten gemeinsam daran, dass dies auch so bleibt. Dies bedeutet, dass wir weder die Augen vor der Situation verschließen, noch das wir uns verunsichern lassen. Wir wollen, dass sich alle in Flensburg sicher fühlen und im Falle des Falles niemand alleine ist“, so Oberbürgermeisterin Simone Lange.

Auf die Frage was Simone Lange davon hält, dass die Flensburger Gilde (Zusammenschluss aus mehreren Ladenbesitzer) zusammen legen möchte um im nächsten Jahr Personen durch die Innenstadt patrouillieren zulassen (nach einer Art eines kommunalen Sicherheitsdienst) um für mehr Sicherheit zu sorgen, bezieht sie folgende Stellung:

Was sollen diese Personen leisten beziehungsweise was dürfen sie, es darf nicht der Einduckt erweckt werden, dass dort Menschen in Sicherheitskleidung rumlaufen, aber nicht die Befugnisse haben, die die Polizei hat.

Wichtig ist neben der erhöhten Präsenz der Sicherheitsbehörden im Stadtbild, auch die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger in kritischen Situationen den Notruf 110 zu wählen, um der Polizei die Möglichkeit des Einschreitens und der Ermittlung zu geben.

Quelle: förde.news

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